 |
|
Ende des Jahres 1986 erschien „Womagic“,
ein weiteres wahres Meisterwerk, gefolgt von dem ebenso meisterlichen
Album „The Last Soul Man“ aus dem Jahre 1987. 1989 erschien
auf dem Solar Label noch das Album „Save The Children“
und dann war erst einmal Funkstille seitens Bobby Womack, zumindest
was Aufnahmen betraf. Erst fünf Jahre später durften die
Fans sich wieder auf ein neues Werk freuen.
„Resurrection’ ist einfach nur ein weiteres Album
und eine weitere Phase in meinem Leben. Ich schenkte dem Musik Business
bisher mehr Aufmerksamkeit als dem Lebens-Business. Meine Familie
und ich haben teuer dafür bezahlt, weil ich ständig da
draußen war, und versuchte jemand anderen glücklich zu
machen, wenn ich es nicht zu Hause geben konnte. Resurrection bedeutet
neu geboren werden und zu versuchen, es dieses Mal richtig zu tun
– nicht nur für alle anderen sondern für mich, um
damit zu wachsen.“
Das Album „Resurrection“, mit Gastauftritten von Rod
Steward, Keith Richards, Stevie Wonder, um nur einige zu nennen,
ist auf Ron Wood’s Slide Label erschienen und markiert bis
dato den Schlusspunkt in der Karriere des R&B und Soul Sängers.
Dieser ist nämlich zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und
hat 1997, zu Ehren seines Vaters, ein Album mit 19 Gospel Klassikern
aufgenommen.
Bobby Womack ist tatsächlich der letzte einer aussterbenden
Art, der „Last Soul Man“ oder besser „Soul Survivor“,
denn er hat wirklich alle, mit Ausnahme von Aretha Franklin und
James Brown, überlebt und ist durch fast jede Hölle des
Lebens und des Business gegangen. Dabei hat er ein großes
Stück dessen definiert, was wir noch heute Soul und R&B
nennen.
|